Jenny | Waltle G

Industrie 4.0

Mit Robotern und Bin Picking stellen wir unsere Fertigung zukunftsfit auf

„Bin Picking ist die Königsdisziplin der Automatisierung“
Daniel Waltle | Geschäftsführer

Gemeinsam mit unserem UR Partner entwickelten wir eine Bin Picking-Applikation mit zwei kollaborierenden Robotern (Cobots), die unsortierte Teile aus einer Kiste greifen und eine CNC-Fräse bestücken.

Dadurch ergeben sich folgende Vorteile:

  • Mehr Prozesssicherheit
  • Null-Fehler-Quote
  • Handling von bis zu 2.400 Aluminiumteilen pro Tag
  • Kurze Umrüstzeiten
  • Entlastung der Mitarbeiter

Einer der Cobots ist mit einem 3D-Kamerasystem verknüpft. Die externe Kamera scannt zunächst die vorgesägten Aluminiumteile und generiert daraus einen 3D Datensatz – die sogenannte Punktwolke. So erkennt der erste Cobot die komplexen Oberflächenstrukturen sowie die genaue Anordnung der Objekte. Ausgestattet mit einem Vakuumgreifer entnimmt er anschließend Teil für Teil aus der Kiste.

Eine zusätzliche Achse am Werkzeugflansch ermöglicht dem Cobot dabei eine kollisionsfreie und exakte Werkstückaufnahme. Für die maximale Präzision im Griff richtet er das Teil anschließend in einer Zwischenablage aus. Hat der Cobot ein Objekt etwa verkehrt herum aufgenommen, wirft er es zurück in die Kiste und probiert es nach einem nächsten Scan erneut. Sitzt das Teil korrekt, legt der UR5 es in eine weitere Ablage. Hier übernimmt der zweite Cobot, der die Komponenten präzise im hydraulischen Spanner der CNC-Fräse platziert. Nach der Bearbeitung durch die Maschine greift er die Teile und legt sie in eine finale Ablage, von welcher der erste Cobot sie dann in eine leere Kiste wirft.

Die UR5 Cobots lassen sich in unter einer Stunde für bis zu zwölf verschiedene Aluminiumteile umrüsten. Dafür wurde der Arbeitsplatz modular gestaltet. Die unterschiedlichen Programme sind auf den Cobots gespeichert und schnell abrufbar. Die Ablagen und Spannvorrichtungen lassen sich einfach austauschen.

Die Qualitätssteigerung durch die Cobots ist unglaublich. Seit wir sie im Einsatz haben, hatten wir kein schlechtes Teil mehr. So können wir unseren Kunden auch zukünftig Produkte in Spitzenqualität garantieren. Neben einer Null-Fehler-Produktion konnten wir den Output im Anwendungsbereich erheblich steigern.

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